Schnell mal weg

25 Jahre Marco Polo – Kreuz und Quer durch Europa mit der Bahn
Zum Jubiläum empfiehlt die Deutsche Bahn Trips in die schönsten Orte Europas. Mit dem Sparpreis Europa reisen Sie schon ab 39 Euro. Was Sie allerdings für kein Geld der Welt bekommen, schenkt Ihnen die Bahnfahrt: Zeit für sich und ihre Liebsten, zum Planen des Urlaubsprogramms, zum Essen im Bordbistro oder einfach, um die vorbeifliegende Landschaft zu genießen. Dank kostenlosem WLAN sind auch Surfen, Chatten oder Filme gucken kein Problem. Und das Beste: Sie kommen ganz entspannt an und erleben schon bei der Einfahrt des Zuges ins Stadtzentrum die ersten Sehenswürdigkeiten – ohne Parkplatzsuche, ohne Stau, ohne Stress. 25 Städte inklusive Insider-Tipps von Marco Polo gibt's hier schon mal für's Urlaubsfeeling.

Übersichtskarte

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1. Paris

Paris ist ein einziger Superlativ. Mit 2000 geschichtsträchtigen Monumenten, 200 Museen und 90 Sternerestaurants hält die französische Hauptstadt ihre Position als weltweite Nummer eins im Städte-Tourismus. Ganz gleich, in welchem Land man die Bewohner nach ihrem Wunschziel unter allen Städten der Welt befragt, es ist immer Paris, das die Riege anführt. Jährlich kommen denn auch 47 Millionen Besucher an die Seine, die meisten übrigens zum wiederholten Mal.
Zu einem Urlaub in Paris gehört ein Bummel auf der Prachtstraße Champs-Élysées, die vom Louvre durch den Torbogen des Arc de Triomphe bis zum Place de la Concorde führt. Am linken Seine-Ufer liegen die Intellektuellenviertel Quartier Latin, Montparnasse und Saint-Germain-des-Prés. Im Westen lockt der Eiffelturm, das Wahrzeichen der Stadt, ebenso wie der Invalidendom mit dem Grabmal Napoleons.
Künftig soll eine elektronische Eintrittskarte namens Paris Passlib‘ dabei helfen, die Warteschlangen vor dem Louvre, am Eiffelturm oder dem Triumphbogen zu verkürzen, auch jenseits der anstehenden Großereignisse wie den Weltmeisterschaften für Handball und Hockey im Jahr 2017. Und die Stadt tut noch mehr für ihre Besucher: Rund 200 "Stewards", studentische Freiwillige, stehen seit Jahresbeginn an den wichtigsten Sehenswürdigkeiten als freundliche und sprachgewandte Ansprechpartner zur Verfügung.
Neben den Top-Attraktionen gibt es Gegenden, bei denen sich die Touristen nicht so auf den Füßen stehen wie das Künstlerviertel von Montparnasse, die bunte Chinatown im 13. Arrondissement und die Parks von Vincennes. Selbst beim Nachtleben (265 Theater, rund 200 Clubs) können die internationalen Gäste noch aufholen. Kaum ein Fünftel schlendert abends über den "Pariser Broadway" zwischen Pigalle und den Großen Boulevards. Bleiben die versteckten Seiten der Kapitale zu entdecken, das Paris der Einheimischen mit 80 Wochenmärkten, 14.000 Straßencafés, und Viertel wie das multikulturelle Belleville und Ménilmontant mit hoher Kneipendichte und familiengeführten Brasserien.

Marco Polo Insider-Tipps

Im Restaurant „Le Train bleu“ im 1. Stock des Gare de Lyon lockt märchenhaftes Belle-Epoque-Ambiente zum Lunch oder Dinner.

Das Top-Angebot der Deutschen Bahn

Ab Frankfurt gelangen Sie nun schneller und öfter nach Paris. Von Innenstadt zu Innenstadt in nur 3 Stunden und 40 Minuten sechsmal täglich. Das Gleiche gilt für Stuttgart: Hier beträgt die Fahrtzeit sogar nur 3 Stunden und 10 Minuten - mit dem Sparpreis der Bahn zu attraktiven 39 Euro. Weitere Informationen zu Bahnangeboten finden Sie unter www.bahn.de/paris.

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2. Bern

Bern hat etliche Trümpfe. Eine Altstadt, die mit ihren Sandsteinhäusern, mit Gässchen, Brunnen und mittelalterlicher Atmosphäre als Unesco-Weltkulturerbe geadelt wurde, dazu schmucke Arkaden, die sich durch die ganze Stadt ziehen und Shopping bei jedem Wetter erlauben, und schließlich die weltweit größte  Sammlung an Werken des Malers Paul Klee, der hier geboren wurde. Bern muss zudem noch ganz andere inspirierende Qualitäten haben, denn der Physiker Albert Einstein verfasste hier seine Relativitätstheorie.
Regierungssitz und Hauptstadt der Schweiz ist Bern, die idyllische und malerisch gelegene Stadt punktet mit Lebensqualität, was sich sofort mitteilt, wenn man durch die mittelalterlichen Gassen spaziert, die von der Aareschleife umarmt werden. Im Sommer wird der Fluss zum Badespaß, geübte Schwimmer lassen sich dann im blitzsauberen Wasser mit Blick auf das nahe Bundeshaus treiben.

Marco Polo Insider-Tipps

Den schönsten Ausblick über die von der Aare umflossene Altstadt bietet der erhöhte Rosengarten über dem BärenPark oder die Plattform des 101 Meter hohen Münsterturms.

Das Top-Angebot der Deutschen Bahn

Per ICE fahren Sie direkt ganz entspannt in die wunderschöne Schweizer Hauptstadt - ganz ohne Vignetten- und Parkplatzkosten. So erreichen Sie Bern von Berlin über Frankfurt, Karlsruhe und Freiburg mit dem Sparpreis Europa bereits ab 39 Euro. Von grenznahen Bahnhöfen, wie Freiburg und Stuttgart sogar schon ab 19 Euro. Weitere Informationen gibt es unter www.bahn.de/schweizreisen.

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3. Antwerpen

Antwerpen? Nein, liegt nicht in den Niederlanden sondern in Belgien. Und die Menschen in Antwerpen finden es auch nicht witzig, dass ihre Stadt immerzu mit Amsterdam verglichen wird. Belgiens zweitgrößte Metropole hat es im Gegensatz zu den niederländischen Hotspots noch nicht auf das touristische Radar geschafft. Was nur heißt, dass sich die Attraktionen der Stadt an der Schelde noch nicht herumgesprochen haben.
Unter Fachleuten ist Antwerpen für seine modernen Hafenanlagen berühmt, der Hafen gilt als einer der leistungsfähigsten auf dem Globus. Die Stadt, die schon 1315 in die Hanse aufgenommen wurde, ist aber auch eine historische Wirtschaftsregion mit prachtvollen Zunft- und Gildehäusern rund um den Marktplatz, mit sehenswerten Kirchen, originellen Kneipen, besten Shopping-Adressen und mit einem kreativen Herz für Mode und Design.
Nebenbei ist sie ein Schwergewicht in Sachen Kunst, denn Antwerpen war die Heimat des Malers Peter Paul Rubens, der – nach einem Aufenthalt in Italien - hier eine Werkstatt eröffnete und leitete, und mit 600 eigenen Werken eine Weltkarriere startete.
Rubens griff alle denkbaren Themen auf, brachte Landschaften, Portraits, biblische, mythische und historische Szenen auf die Leinwand und war schon zu Lebzeiten ein gefragter und berühmter Künstler, der sich ein Stadtpalais und ein Landhäuschen leisten konnte. Heute gelten seine sinnlichen, üppigen Darstellungen als Symbol und Höhepunkt der barocken Ausdruckskraft.     

Marco Polo Insider-Tipps

Von der Panorama-Plattform auf dem Dach des Museum an de Strom hat man einen fabelhaften Ausblick über Stadt, Fluss und Hafen.

Das Top-Angebot der Deutschen Bahn

Brüssel kennen Sie schon und Sie möchten die Kunststädte Flanderns, zum Beispiel Antwerpen oder Brügge entdecken? Mit nur einem Umstieg in Brüssel und ebenfalls ab 39 Euro (bzw. 19 Euro auf kürzeren Verbindungen) reisen Sie bequem mit der Bahn an. Weitere Informationen finden Sie unter www.bahn.de.

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4. Chur

Kelten, Römer, Ostgoten und Franken, sie waren alle schon hier, denn Chur ist die älteste Stadt der Schweiz und war seit jeher ein zentrales Tor zu Handelsrouten und Alpenübergängen. Auf dem Stadtgebiet wurden Reste gefunden aus der späten Altsteinzeit (12 000 bis 9000 vor Christus), aus der Jungsteinzeit, aus der Bronzezeit, und Hinterlassenschaften der Römer. 5000 Jahre Stadtgeschichte sind dokumentiert, dagegen ist die gerade mal 800 Jahre alte Kathedrale der Bischofsstadt quasi eine Neuanschaffung.
Beliebt ist die Alpencity mit ihrer verkehrsfreien Altstadt aber nicht nur als Kultur- und Shoppingziel, sondern auch wegen ihrer idealen Lage. Chur ist Endstation internationaler Bahnlinien und die Heimat der Rhätischen Bahn. Die Albula- und die Bernina-Linie wurden 2008 zum Unesco-Welterbe erklärt, und egal wohin, ob Arosa, Klosters, Davos, St. Moritz oder Disentis, die schönsten Flecken der Schweiz sind von Chur aus auf abenteuerlichen Bahnstrecken mit spektakulären Ausblicken zu erreichen.

Marco Polo Insider-Tipps

Das Schmuckcafé am Hegisplatz in der Sennhofstraße 10 ist eine Mischung aus gemütlichem Café und Goldschmiede-Atelier. Gebaut und eingerichtet hat es der Chef selbst: Andrea Capararo ist Goldschmied, Lebenskünstler und passionierter Segler, der für seine Kunden nicht nur ein Schmuckstück nach Wunsch anfertigt, sondern auch einen perfekten Cappuccino serviert.

Das Top-Angebot der Deutschen Bahn

Mit der ICE-Direktverbindung können Sie Chur, das Tor Graubündens, einfach und bequem mit der Deutschen Bahn erreichen. Zweimal täglich fährt der ICE von Hamburg kommend über Mannheim, Karlsruhe und Freiburg in Heidis Heimat. Mit dem Sparpreis Europa reisen Sie schon ab 39 Euro pro Person. Weitere Informationen zu Bahnangeboten finden Sie unter www.bahn.de/schweiz.

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5. Stockholm

Wer zum ersten Mal auf dem Platz vor dem Stockholmer Rathaus steht, dem Stadshuset mit drei goldenen Krönchen auf dem Dach, der kommt aus dem Staunen nicht heraus. Ringsherum ist alles versammelt, was man bisher anderswo in Europa bewundert hat: Gildehäuser wie in Amsterdam, prunkvolle Paläste wie in St. Petersburg, Gourmet-Märkte wie in Paris, Altstadtgassen wie in Wien. Und weil die Stadt auf 14 Inseln verteilt ist, leuchtet dazwischen immer wieder tintenblaues Meer mit wimmelnden Segelbooten - wie in der Ägäis.
Und diese entspannte, gänzlich unhektische Atmosphäre überall, zum Beispiel beim Warten auf die nächste Fähre, während nebenan die Angler - mitten in der City! - Forellen und dicke Lachse aus dem Wasser ziehen. Die U-Bahn mit Stationen, die von 100 Künstlern zu märchenhaften Höhlen umgestaltet wurden. Und die himmlische Saluhall, eine Markthalle aus dem Jahr 1899 mit allem, was das Feinschmeckerherz begehrt, vom frischen Ostseefisch über duftenden Elchbraten bis zu Multebeeren-Parfaits. Kötbullar gibt es natürlich auch, aber hier sind die Fleischklößchen eine Delikatesse.
Natürlich fährt man erstmal zum Königlichen Schloss, dem Drottningsholms Slott mit seinen herrlichen Gärten. Danach unbedingt ins Vasa Museum mit dem legendären Kriegsschiff des Schwedenkönigs Gustav Adolf, das 333 Jahre auf dem Grund des Stockholmer Hafens lag. Nicht verpassen: die Ausstellung „Das Leben an Bord“ (Etage 5), die Schaukästen mit den Gebeinen der Ertrunkenen, die gleich daneben multimedial zum Leben erweckt werden, und der Film über die Bergung des Dreimasters (25 Minuten, auch in Deutsch).
Die liebste Freizeitadresse der Einheimischen ist der Skansen, ein Tierpark und ein Freilichtmuseum mit 150 authentisch eingerichteten Gehöften, Häusern und Werkstätten und genialem Blick über die Stadt.
Der coolste Platz Stockholms ist die Icebar: Wände, Lampen, Tresen und Stehtische sind aus purem Eis aus dem nordschwedischen Fluss Torne, genauso wie die Gläser für die Drinks. Am Eingang gibt’s einen Thermomantel mit Kapuze. Die Gläser darf man anknabbern, sie werden später nicht gespült, sondern geschmolzen.

Marco Polo Insider-Tipps

Was Bob Dylan verpasst hat, kann jeder bei einem Rundgang im Rathaus besichtigen: In der Blauen Halle findet an jedem 10. Dezember die Nobelpreis-Gala statt. Noch prächtiger ist der mit 18 Millionen Mosaiksteinchen gepflasterte Goldene Saal. Der 106 Meter hohe Turm ist das Wahrzeichen Stockholms.

 

Das Top-Angebot der Deutschen Bahn

Reisen Sie mit der Bahn nach Kopenhagen. Von dort fahren Sie mit dem modernen X2000 der schwedischen Bahn (SJ) weiter mitten ins Herz der schwedischen Hauptstadt. Mit dem Sparpreis Europa ab 59 Euro (2. Klasse). Auf bestimmten Verbindungen nach Schweden auch schon günstiger, z. B. nach Malmö ab 39 Euro in der 2. Klasse. Weitere Informationen zu Bahnangeboten finden Sie unter www.bahn.de/schweden.

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6. Venedig

Venedig sei zu schön um gemalt zu werden, hat ausgerechnet Claude Monet gesagt, der die Stimmung dieser Stadt mit ihren zitternden Wasserspiegelungen wie sonst keiner auf die Leinwand gebannt hat. 18 Millionen Touristen kommen jedes Jahr, um die magische Welt aus 175 Kanälen und 400 Brücken zu erleben. Und immer führt der erste Weg zum Markusplatz, diesem „schönsten Salon Europas“ wie Napoleon begeistert schrieb.  Die Piazza San Marco mit Markusdom und Dogenpalast, mit Campanile und Museen bietet allein Programm für mehrere Tage. Für die kleine Stärkung zwischendurch empfiehlt sich das legendäre Caffè Florian in den Arkadengängen der Piazza, dessen Ruhm Gäste wie Goethe, Thomas Mann und Mark Twain in alle Welt trugen.
Den intensivsten Eindruck von der puren Schönheit der Stadt gibt es an Bord eines Vaporettos auf dem Canal Grande. Das Vaporetto ist das, was in anderen Städten der Bus ist, und am besten besteigt man ein Boot der Linie 1 direkt am Markusplatz und sucht sich einen Platz an Deck. Für die nächste halbe Stunde fährt man staunend durch ein Breitwandkino aus pastellfarbenen Kirchen und Palästen, das sich bei jeder Biegung der Wasserstraße neu entfaltet.
Einmal so einen prächtigen Palast von innen sehen? Die schönste Möglichkeit dafür heißt „Musica a Palazzo“: Allabendlich wird der Barbarigo Minotto Palazzo am Canal Grande zum musikalischen Salon. Die Besucher werden in dem prächtigen Bau aus dem 15. Jahrhundert wie private Gäste empfangen und lauschen bei Kerzenschein unter Deckengemälden von Tiepolo den Arien der italienischen Meister Verdi und Puccini – ein Erlebnis mit Gänsehautgarantie.
Und sonst? Lässt man sich am besten treiben, durch den Kernbezirk des „Centro Storico“ mit seinen Gassen und Plätzen, Brücken und Palästen bis zur Rialtobrücke und zurück, nimmt einen Lunch in einer der zahlreichen Trattorien auf dem eleganten Campo Santo Stefano und fährt für den optimalen Abschiedsblick mit dem Vaporetto von der Station Riva degli Schiavoni hinüber zur kleinen Klosterinsel San Giorgio. Im Innern der Kirche führt links vom Chorgestühl eine Türe zum Aufzug auf den Campanile. Dort oben in der Glockenstube, 60 Meter über der Lagune,  wartet der ultimative Blick auf Venedig, auf Dogenpalast, Markusplatz, auf das Häusermeer des Centro Szorico und an klaren Tagen sogar bis zu den weißen Alpengipfeln.

Marco Polo Insider-Tipps

Die Rudergabeln der venezianischen Gondeln sind Kunstwerke für sich, eine solche „forcola“ ist als abstrakte Holzskulptur in kleinem Maßstab ein elegantes Souvenir und direkt beim traditionsreichen Schnitzer Saverio Pastor zu kaufen.

Das Top-Angebot der Deutschen Bahn

Ab München können Sie fünfmal täglich mit der Bahn auf direktem Wege schnell und entspannt über den Brenner nach Südtirol, in das Trentino und an den Gardasee reisen. Nach Venedig kommen Sie einmal täglich, am Wochenende zweimal pro Tag ab München. Von Verona aus ist Venedig im Halbstunden-Takt erreichbar. Natürlich reisen Sie immer günstig mit den Sparreisen oder den BahnCard Rabatten auf den Flexpreis ab 39 Euro. Weitere Informationen zu Bahnangeboten finden Sie unter www.bahn.de/italien.

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7. Brügge

Spätestens wenn man in Brügge vor dem Haus in der Vlamingstraat Nummer 35 steht, ahnt man, welche Macht diese heute so malerisch verschlafene Stadt einst hatte. Es ist das Haus der Wirts- und Kaufmannsfamilie „Ter Buerse“ aus dem 14. Jh. die eine zentrale Rolle in der Entstehungsgeschichte des Aktienhandels spielte. Brügge lag damals im Schnittpunkt großer Handelsimperien und vermittelte zwischen den Interessen der italienischen Händler und jenen der Ostsee mit ihren Hansestädten. Der kleine Platz vor dem Gasthaus Ter Buerse entwickelte sich zum Treffpunkt der Händler und Informanten, wo man Auskunft über ausländische Märkte und ihre Konjunktur bekommen konnte. Was dazu führte, dass der Begriff „Börse“ weltweit und in vielen Sprachen zum Synonym für den bargeldlosen Handel wurde.
Im ausgehenden Mittelalter war Brügge ein Welthandelszentrum und neben Venedig die reichste Stadt der Welt. Hier liefen die großen Frachter aus dem Orient ein, der Ostseehandel und der lukrative Wollhandel mit England hatten im Naturhafen von Brügge einen idealen Umschlagplatz. Doch der Hafen versandete, und Brügge fiel für Jahrhunderte in einen Dornröschenschlaf. Weil der Ort von den Bomben des Zweiten Weltkriegs ebenso verschont blieb wie von den Bausünden der Neuzeit, hat Brügge sein einzigartiges Stadtbild bewahrt, das heute Gold wert ist, weil es jährlich mehr als sechs Millionen Touristen aus aller Welt anzieht.
Brügge gilt als populärste Attraktion Belgiens, und wer dieses historisch-architektonische Kleinod durchwandert, auf kleinen Brücken über die Grachten, entlang enger Kopfsteingassen mit uralten Bürger- und Handelshäusern, mit Kontoren und Kirchen, erlebt eine Zeitreise, bei der man aus dem Staunen nicht herauskommt. Die Hauptstadt der Provinz Westflandern ist ein steinernes Märchen, aber kein Freilichtmuseum, sondern ein Wohnort für 18 000 Menschen.
Und weil sie gerne die kräftigen Biere der lokalen Traditionsbrauerei De Halve Maan trinken, und weil die Altstadtgassen speziell im Sommer mit den Besucherscharen zu eng sind für die vielen Bierlaster, hat Brügge seit September 2016 eine unterirdische Bier-Pipeline von der Brauerei mitten in der Altstadt zur drei Kilometer entfernten Abfüll-Fabrik. Pro Stunde rauschen seither 4000 Liter Bier durch den Brügger Untergrund - übrigens sicher vor illegalen Zapfern.

Marco Polo Insider-Tipps

Vom alten Schleusenhaus am Südende des Wijngaardplaats aus wird noch heute der Wasserstand der Stadtkanäle reguliert.

Das Top-Angebot der Deutschen Bahn

Brüssel kennen Sie schon und Sie möchten die Kunststädte Flanderns, zum Beispiel Antwerpen oder Brügge entdecken? Mit nur einem Umstieg in Brüssel und ebenfalls ab 39 Euro (bzw. 19 Euro auf kürzeren Verbindungen) reisen Sie bequem mit der Bahn an. Weitere Informationen gibt es unter www.bahn.de.

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8. Aarhus

Aarhus, Dänemarks zweitgrößte Stadt, ist in diesem Jahr Kulturhauptstadt Europas und wird für das Festivaljahr zur Bühne für Musiker, Tänzer und Künstler aller Sparten. Hunderte ambitionierte Projekte stehen unter dem Motto „Let‘s rethink“ auf dem Programm. Endlich einmal ist "Ooahuus", wie sich die Hafen- und Unistadt ausspricht, die Nummer eins in Dänemark, wenn auch nur für ein Jahr. Die Stadt am Kattegatt ist eine der ältesten in Nordeuropa, sie geht zurück auf eine Wikingersiedlung und war schon im Jahr 928 Bischofssitz.
Am besten lässt sich Aarhus zu Fuß oder mit dem Fahrrad erkunden. Zwischen April und Oktober bietet die Stadt an zahlreichen Stationen Leihfahrräder an, die man wie den Einkaufswagen im Supermarkt mit einem 20-Kronen-Stück entsperrt. Gibt man das Fahrrad wieder ab, gibt es auch das Geld zurück. Oder man leiht sich eines zum Beispiel für umgerechnet 15 Euro am Tag bei Cycling Aarhus.
Sehenswert ist in Aarhus nicht nur die Domkirke genannte Backstein-Kathedrale, das funktional-moderne Rathaus und das Kunstmuseum, das mit seinem Spiralaufgang an das New Yorker Guggenheim erinnert. Einen Tagesbesuch wert ist vor allem das gelungene Freilichtmuseum Den Gamle By. Mehr als 75 Fachwerkhäuser wurden aus dem ganzen Land hierher verpflanzt und schaffen mit gut bestückten historischen Läden, mit altem Spielzeug und Dorfleben ein ideales Erlebnis für Familien. Man kann mit der Kutsche fahren, durch die Gassen schlendern, das alte Postamt, die Bäckerei, einen Hutmacherladen und eine alte Apotheke besuchen und im Tante-Emma-Laden einkaufen. Dank der authentisch kostümierten Einwohner wird der Besuch zur Zeitreise ins 19. Jahrhundert.
Kurios – und ein Spaß für die Eltern von heute - ist auch das neu eröffnete Museums-Stadtviertel von 1974 mit Wohnungen, Werkstätten und Hinterhöfen. Ein Hippie-Pärchen im bunten Schlabberlook, türkische Gastarbeiter, ein Lehrer-Ehepaar und eine alleinerziehende Mutter berichten vom Alltag in den 1970er-Jahren.

Marco Polo Insider-Tipps

Nicht nur Dänemarks Hauptstadt, auch Aarhus hat königlichen Glamour zu bieten. Im Südwesten liegt Schloss Marselisborg, die Sommerresidenz der dänischen Royals. Sind die Königin und ihre Familie zu Gast, findet täglich um 12 Uhr ein Wachaufzug der Königlichen Garde statt. Ansonsten ist der schöne Schlosspark auch fürs Volk geöffnet.

Das Top-Angebot der Deutschen Bahn

Die Bahn bringt Sie bis zu dreimal täglich nach Aarhus. Von Hamburg erreichen Sie Europas Kulturhauptstadt 2017 in 4,5 Stunden – und nach der Kultur geht es zur Entspannung an den Strand. Den Sparpreis Europa gibt es nach Dänemark schon ab 39 Euro. Auf bestimmten Verbindungen auch schon günstiger; z. B. Hamburg – Aarhus schon ab 29 Euro. Weitere Informationen zu Bahnangeboten finden Sie unter www.bahn.de/daenemark.

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9. Prag

Die Karlsbrücke ist Prags bekanntestes Bauwerk und platzt tagsüber aus allen Nähten: Touristen, Straßenmusiker, Händler, Karikaturisten und Puppenspieler bevölkern die 520 Meter lange gotische Brücke, die Altstadt und Kleinseite verbindet und die mit ihren Brückenfiguren weltweit als Symbol für die Stadt an der Moldau gilt. Wer hier allein sein will, muss früh am Morgen oder spätabends vorbeikommen.
Das Gleiche gilt auch für das zweite Wahrzeichen der Stadt, für die Prager Burg. Sie ist der Endpunkt des sogenannten Königswegs. Denn einst schritten die Könige am Tag ihrer Krönung vom Pulverturm über den Altstädter Ring und die Karlsbrücke hoch zur Burg, die auf einem Hügel 70 Meter über der Stadt thront. Die große Wachablösung täglich um 12 Uhr am Burgtor ist ein sehenswertes Spektakel und noch dazu gratis.
Über Jahrhunderte war Prag ein Zentrum europäischen Lebens, eine kulturelle Schnittstelle, die Schriftsteller wie Franz Kafka, Egon Erwin Kisch und Franz Werfel hervorbrachte, heute kann man die kulturelle Vielfalt von einst nur noch erahnen.
Von den Bomben des Zweiten Weltkrieges blieb Prag weitgehend verschont. Heute kommen täglich 11.000 Touristen, magisch angezogen von den romantischen Gassen der Altstadt, den malerischen Winkeln der Kleinseite, dem Nebeneinander aller Baustile. Fast das gesamte Zentrum steht auf der Unesco-Liste des Weltkulturerbes: Kleinseite und Altstadt als steinerne Kulisse eines Freilichttheaters, das die Geschichte von Jahrhunderten erzählt.

Marco Polo Insider-Tipps

Seit 1958 entführt die Laterna Magica mit ihrem Mix aus Film, Tanz, Pantomime, Musik und Lichteffekten die Besucher in eine Traumwelt. Inzwischen gibt es viele Nachahmer, aber dieses Schwarzlichttheater ist das Original.

Das Top-Angebot der Deutschen Bahn

Die Bahn bringt sie bis zu 7mal täglich in modernen EC Zügen direkt von Berlin in die tschechische Hauptstadt, Prag; 4 mal täglich von Hamburg. Von Berlin reisen Sie ab 19 Euro; ab Dresden sogar schon ab 14 Euro. Weitere Informationen zu Bahnangeboten finden Sie unter www.bahn.de/prag.

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10. Marseille

Noch vor nicht allzu langer Zeit machte man um Marseille besser einen großen Bogen, denn die Metropole am Mittelmeer ist nicht nur Frankreichs älteste und südlichste Stadt, sie war auch seit jeher die ärmste. Seit über 2600 Jahren treffen hier Europa und Afrika aufeinander, viele der über 900.000 Marseiller sind marokkanischen, algerischen, italienischen, chinesischen oder senegalesischen Ursprungs. Im Herzen der Stadt, die wie in einem überquellenden Talkessel am Meer liegt, leben noch heute vorwiegend Arbeiter und Einwanderer aus aller Herren Länder.
Als Marseille zur Kulturhauptstadt Europas für das Jahr 2013 ausgerufen wurde, sollte nach dem Willen der Stadtregierung endlich Schluss sein mit den ewigen Schlagzeilen über Drogenhandel und mörderische Bandenkriege. Die Stadt musste saniert werden und die weltbesten Architekten wurden dazu eingeladen. Bauzäune wurden hochgezogen, aus der Uferstraße wurde eine Flaniermeile, auf den Terrasses du Port entstand ein riesiges Shoppingcenter.
Noch ist nicht alles fertig. Das neue Marseille soll bis 2020 zu besichtigen sein. Wie es aussehen wird? Zum Beispiel wie der 147 Meter hohe Glas- und Betonturm der aus dem Irak stammenden, 2016 verstorbenen Baumeisterin Zaha Hadid im neuen Hafen: Schick, modern, sauber. Er ist der Sitz der drittgrößten Reederei der Welt.
Im neuen Hafen wurde der ehemalige Kornspeicher Le Silo eröffnet. Wo früher Mehl gelagert wurde, werden heute Konzerte, Theateraufführungen und Ausstellungen veranstaltet. Der Blick vom Dachrestaurant im fünften Stock zeigt bei einem Rundumblick das Hadid-Hochhaus, die Fähren nach Korsika und Nordafrika, die zur Einkaufsmeile umgebauten alten Backsteinspeicher und schließlich die mächtige Villa Méditerranée und das MuCEM, das mittlerweile zu den 50 meistbesuchten Museen der Welt gehört - beides Aushängeschilder von Marseille 2013.
Mittlerweile zieht Marseille sogar Neubürger aus der Hauptstadt Paris an. Ein sicheres Zeichen dafür, dass die älteste Stadt am westlichen Mittelmeer auf dem besten Weg ist, in zu sein.

Marco Polo Insider-Tipps

Von Callelongue im Südosten von Marseille geht es zu Fuß weiter in die Felsenlandschaft der Calanques, die 2012 zum Nationalpark erklärt wurde. Für einen ersten Eindruck ist von Callelongue aus der einfache Spaziergang ohne große Höhenunterschiede in die Bucht von Marseilleveyre empfehlenswert.

Das Top-Angebot der Deutschen Bahn

Mit einer Höchstgeschwindigkeit von 320 km/h bringt Sie der TGV einmal am Tag von Frankfurt über Mannheim, Karlsruhe, Straßburg, Lyon, Avignon und Aix-En-Provence nach Marseille. Der TGV bietet neben erheblichem Zeitgewinn auch ein großes Plus an Komfort - zum Beispiel moderne Ausstattung, komfortable Sitze und mehrsprachiges Servicepersonal. Und das für nur 39 Euro mit dem günstigen Sparpreis Europa der Bahn. Weitere Informationen zu Bahnangeboten finden Sie unter www.bahn.de/suedfrankreich.

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11. London

Die britische Hauptstadt ist der Welt fast immer einen Schritt voraus, und das bei allen Trends, ob Mode oder Design, Architektur, Musik oder Shopping. Die coolste Stadt Europas ist zwar auch die teuerste, doch die größte Attraktion ist gratis: der Spirit of London.
Und die Welt ist in London zuhause. Jede Fahrt mit der Tube, der Londoner U-Bahn, egal ob im West End, in Soho, auf der South Bank oder in Shoreditch zeigt: Es sind die Kinder des British Empire aus Indien, China, Pakistan und Jamaika, die heute im Großstadtalltag mit ihrer multikulturellen Vielfalt für ein lebendiges, aufregendes Flair sorgen.
Auch ein Blick aufs Stadtpanorama (am schönsten von der Waterloo Bridge) zeigt den kühnen Mix, der die britische Metropolen vorantreibt: die mittelalterliche Festung des Tower, die gewaltige Kuppel von St. Paul’s, die futuristische Stadtlandschaft der Docklands und „30 St Mary Axe“, vor Ort nur The Gherkin, die Gurke genannt: Ein Besuch in London ist immer auch ein neuer Blick, eine Frischluftkur für das eigene Hirn.
Bei gutem Wetter gibt es nichts schöneres als die Flaniermeile am Südufer der Themse, von der Westminster Bridge zur Tower Bridge, mit Kunst, Kultur und Kneipen, und vorbei an allen Wahrzeichen der Stadt. Erster Blickfang ist das Houses of Parliament mit dem 106 Meter hohen Big Ben daneben, seinen satten Glockenklang machte die BBC weltbekannt. The London Eye, das Riesenrad am Themseufer, ist mit 135 Höhenmetern eine Top-Attraktion. Wer vorab im Internet gebucht hat, genießt den Blick aus einer der 32 Gondeln ohne Wartezeit.
Unten am Boden, in den Jubilee Gardens, sorgen Straßenkünstler und Musikanten für südländisches Flair. Hinter dem National Theatre dominiert die mächtige St.Pauls Cathedral das Panorama am anderen Ufer, der Weg dorthin führt über die filigrane Millenium Bridge, auf der jeder Schritt ein kleines Beben verursacht; von der Golden Gallery in der Kirchenkuppel blickt man hinüber zur Tate Modern, erste Adresse für zeitgenössische Kunst im ehemaligen Elektrizitätswerk.
Gleich dahinter kann man bei einem Rundgang durch Shakespeare´s Globe Theatre erleben, wie der Londoner Alltag zur Zeit des Dichters aussah. Der Borough Market zu Füßen der Southwald Cathedral gilt als der schönste Fressmarkt der Stadt und ist ein Fest für Gourmets, von Tintenfisch bis zu den feinsten Törtchen gibt es alles frisch zubereitet auf die Hand. Und auf den letzten Metern des „Queen’s Walk“ sieht die Tower Bridge über der träge fließenden Themse noch majestätischer aus als auf allen Bildern.

Marco Polo Insider-Tipps

Ein handgearbeiteter Regenschirm gefällig? Seit 1830 fertigt James Smith und Söhne Schirme und Spazierstöcke für Gentlemen und Ladies mit Stil. Die Variante „Drinking Stick“ hat ein eingebautes Schnapsreservoir. Den britischen Regenmantel, mittlerweile eine Stilikone, gibt es bei Burberry in der New Bond Street.

Das Top-Angebot der Deutschen Bahn

Mit dem neuen Sparpreis Europa ist die einfache Fahrt ab Deutschland nach London schon ab 59 Euro in der 2. Klasse und ab 109 Euro in der 1. Klasse möglich. Mit dem ICE aus Deutschland kommend, erfolgt die Weiterfahrt ab Brüssel im Eurostar durch den Kanaltunnel direkt bis in die Innenstadt Londons. Weitere Informationen zu Bahnangeboten finden Sie unter www.bahn.de.

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12. Wien

Die Wiener sind Genießer, das macht Österreichs Hauptstadt doppelt attraktiv: Hier gibt es schlicht von allem das Beste.  Das fängt beim Kunstgenuss an und hört bei den Kaffeehäusern nicht auf. Wien ist eine ganze Welt, und am besten lässt sich das auf dem Naschmarkt studieren, wo sich Balkan, Asien und Mitteleuropa aufs Beste ergänzen.
Vor der Kulisse schönster Jugendstilhäuser gibt es da den Sauerkrautmann, der eingelegte Gurken einzeln verkauft und den Fleischhauer, der schon Burgtheaterlegenden wie Oscar Werner zu seinen Kunden zählte. Es gibt winzige Restaurants, die gerade mal auf die Fläche eines Gemüsestandes passen, und kulinarische Institutionen wie die Essigbrauerei Gegenbauer, deren Produkte man Tropfen für Tropfen im Schnapsglas verkostet. Seitwärts am Naschmarkt, an der Rechten Wienzeile, versteckt sich hinter einem schäbigen Eingang eine weitere Institution. Hier werden auf heißen Platten per Hand die Karlsberger Oblaten gepresst, welche die Wiener Philharmoniker auf ihren Tourneen rund um die Welt als Gastgeschenk im Gepäck haben.
Beginnen sollte man den Tag jedoch im Herzen der Stadt am Stephansdom und die 343 Stufen auf den Südturm hinaufsteigen für einen fantastischen Blick - nirgendwo sonst in Wien wird eine Fitnessübung mit solch einer Aussicht belohnt. Danach heißt es den Graben entlang schlendern, vorbei an der barocken Pestsäule, wo die Straßenkünstler bunte Seifenblasen fliegen lassen, vorbei am Delikatessenparadies Meinl und am legendären Café Demel im Kohlmarkt bis zur imperialen Hofburg, wo Schatzkammer, Kaiserappartements und etliche Museen Stoff für mehrere Tage bieten.
Nur ein paar Schritte weiter wartet eine Top-Adresse für den Kunstgenuss, der auch durch den Magen geht: Im Kunsthistorischen Museum, das die Kunst des Abendlandes bündelt und die berühmtesten Exponate auf drei Stockwerken ausstellt, wartet unter der prachtvollen Kuppel ein Café mit allen Köstlichkeiten in einem Ambiente, wie es sich schöner nicht denken lässt.

Marco Polo Insider-Tipps

Dort wo die schmale Dorotheergasse auf den Graben trifft, kurz vor dem berühmten Café Hawelka, gibt es einen Laden mit dem unaussprechlichen Namen „Trzesniewski“, der zu Recht von sich behauptet, unaussprechlich gute Brote zu verkaufen. Die Rezepte für die legendären Aufstriche sind geheim, das passende Bierchen zum feinen Fast Food heißt „Pfiff“ und geht genauso runter.

Das Top-Angebot der Deutschen Bahn

Wien ist aus fast ganz Deutschland perfekt mit der Bahn erreichbar - mit insgesamt 13 Direktverbindungen mit dem ICE z.B. ab Hamburg einmal, Köln zweimal, Frankfurt fünfmal, Nürnberg sechsmal täglich oder dem ÖBB Railjet aus München sieben Mal in knapp vier Stunden von City zu City, schneller geht es nicht. Kombinieren Sie ihre Fahrt in die Genussstadt mit der Genuss-Gastronomie an Bord der Deutschen Bahn. Natürlich reisen sie hier immer günstig mit dem Sparpreis oder mit BahnCard Rabatten auf den Flexpreis, von München nach Wien sogar bereits ab 29 Euro. Mit der WienCard fahren Sie zudem kostenlos in der Stadt. Weitere Informationen zu Bahnangeboten finden Sie unter www.bahn.de/oesterreich.

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13. Zürich

Zürich ist eine kleine Großstadt, schnell mit dem Zug zu erreichen, überschaubar und problemlos an einem Tag zu entdecken: mit Altstadtgassen zum Bummeln, mit historischen Hits und dem trendigen Industriequartier Zürich West. Und dann ist da noch die Limmat, die aus dem Zürichsee mitten durch die Stadt fließt und die „Badis“ möglich macht, Badeanstalten am Fluss, die sich bei Einbruch der Dämmerung in coole Strandbars verwandeln.
In Zürich fühlt sich das Geld wohl, das sieht man gleich nach der Ankunft in der noblen Bahnhofstrasse, wo Geschmeide im Wert von mehreren Nobelkarossen in den Schaufenstern liegt. Für einen ersten Überblick über die Stadt biegt man bei der Sternwarte in die Uraniastrasse ab und geht nach ein paar Schritten flussabwärts durch die Fortunagasse hinauf zum Lindenhof. Der Park mit Brunnen und Panoramablick über Zunfthäuser, über Kirchtürme, Plätze und den Limmat-Fluss ist der höchste Punkt der Altstadt und gleichzeitig der älteste, schon die  Römer bauten hier eine Zollstation.
Zurück auf der Bahnhofstrasse ist am nahen Paradeplatz mit der „Confiserie Sprüngli“ eine Zürcher Institution zuhause. Für die Hausmarke „Luxemburgerli“, eine luftig-leichte Köstlichkeit in Pastelltönen, stehen die Zürcher täglich Schlange, den süßen Hauch aus Makrönchen mit Cremefüllung lässt man am besten sofort auf der Zunge zergehen.
Am Bürkliplatz wird Zürich endgültig zum Seebad, er ist das Herz der Kaianlagen: Hier flattern Wimpel, Möwen schreien, und die Ausflugsschiffe legen ab zur Fahrt über den See.
Für den Abend gibt es je nach Laune zwei Optionen: zur Party in die zahllosen Clubs von Zürich-West oder alternativ zum romantischen Spaziergang ans Zürichhorn – auf lauschigen Wegen und Stegen immer am Wasser entlang, wo Tretboote, Segler und unzählige Schwäne der schönen Stadtkulisse die Parade abnehmen.

Marco Polo Insider-Tipps

Wo „Schweizer Heimatwerk“ draufsteht ist originelles und modernes Kunsthandwerk drin, von der Musikdose bis zum Fondue-Set im Edelweiß-Look. Neben zwei Filialen am Züricher Flughafen gibt es zwei schöne Läden in der City, Bahnhofstrasse 2 und in der Uraniastrasse 1. Exotische Raritäten für die Küche wie Kapstachelbeeren, Dörrbirnen, Honig-Chili-Senf und seltene Tees verkauft der Schwarzenbach Kolonialwaren-Laden in der Münstergasse 19. Im angeschlossenen „TeeCafé“ unbedingt den Cheesecake bestellen.

Das Top-Angebot der Deutschen Bahn

Die Bahn bringt Sie 22 mal täglich aus vielen deutschen Städten direkt nach Zürich. Von München und Stuttgart fahren Sie mit dem EC bzw. IC entspannt in die schöne Stadt am See. Von Hamburg reisen Sie über Frankfurt, Karlsruhe und Freiburg komfortabel im ICE. Den Sparpreis Europa gibt es bereits ab 39 Euro. Von grenznahen Bahnhöfen, wie Freiburg und Stuttgart sogar schon ab 19 Euro. Weitere Informationen gibt's unter www.bahn.de/schweizreisen.

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14. Warschau

Warschau boomt nicht erst seit der Fußball-EM 2012, die touristische Infrastruktur wird ständig ausgebaut und modernisiert. 1945 war die polnische Hauptstadt ein Trümmermeer, neun von zehn Häusern hatte die Wehrmacht dem Erdboden gleichgemacht. Wer heute Warschaus Altstadt besucht, wird von diesen Zerstörungen nichts mehr sehen. In einer nationalen Kraftanstrengung wurde die Stadt nach alten Fotos und Gemälden rekonstruiert - all die stolzen Bürger- und Kaufmannshäuser sind Kopien.
Die kleine Altstadt thront auf einem Hang über der Weichsel, und fast alle Straßen und Gassen führen auf den Rynek Starego Miasta, den Altstadtmarkt  und schönsten Platz der Stadt, Treffpunkt aller Besucher und Kulisse für Souvenirhändler, Leierkastenspieler, Schnellzeichner und Blumenhändler. Im Winter lockt eine Eisbahn, im Sommer drängen sich die Gäste in Straßencafés und Biergärten. Die Häuser ringsherum beherbergen Restaurants, Juweliere, Kunstgalerien und Souvenirläden.
Als das eigentliche Zentrum der Stadt gilt der zentrale Schlossplatz (Plac Zamkowy) mit der Sigismund-Säule, dem Wahrzeichen der Stadt. Warschaus ältestes Gotteshaus ist die um 1400 errichtete Kirche Johannes des Täufers zwischen Schloss und Marktplatz. In einer Seitenmauer ist eine Panzerkette des deutschen Panzers eingelassen, der 1944 einen Teil der Kathedrale zerstörte.
Südlich der Altstadt verläuft der Königsweg, der das Stadtschloss mit der Residenz Wilanow, einem der bedeutendsten Kulturdenkmäler des Landes, verbindet. Die Straßen Krakauer Vorstadt (Krakowskie Przedmiescie) und Neue Welt (Nowy Swiat) sind Warschaus Flaniermeilen mit Nobelläden und Galerien.
Ein Warschau-Besuch wäre nicht komplett ohne einen Rundgang durch die ehemals jüdischen Stadtteile nordwestlich der Altstadt. Doch dort, wo einmal das Ghetto war, umzingeln heute trostlose Plattenbauten das Mahnmal für die Opfer des Aufstandes im Warschauer Ghetto - der Ort, an dem Willy Brandt 1970 niederkniete.

Marco Polo Insider-Tipps

Warschau ist ein Hotspot für Jazzliebhaber. Den ganzen Sommer über gibt es jeden Samstag bei Jazz in der Altstadt Gratiskonzerte, und zu den Warsaw Summer Jazz Days treffen sich die Großen des Fachs an der Weichsel.

Das Top-Angebot der Deutschen Bahn

Die Bahn bringt Sie 4mal täglich von Berlin nach Warschau, die Fahrtzeit beträgt lediglich 5 1/2 Stunden. Mit dem Sparpreis der Bahn reisen ab Berlin bereits ab 39 Euro. Von Berlin nach Posen kommen Sie bereits ab 19 Euro, nur solange der Vorrat reicht. Weitere Informationen zu Bahnangeboten finden Sie www.bahn.de/polen.

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15. Verona

William Shakespeare hat die tragische Liebesgeschichte, die sich vor sieben Jahrhunderten zugetragen haben soll, durch seine Tragödie "Romeo und Julia" weltberühmt gemacht. Das italienische Verona hat er damit weltweit auf die touristische Landkarte gesetzt. Auf der Suche nach den Orten der tödlichen, literarischen Romanze strömen Besucher scharenweise in den Innenhof, erklettern in halsbrecherischen Aktionen den Balkon des Patrizierhauses und machen Selfies mit der bronzenen Julia-Statue. Die Wände sind mit Liebesschwüren gepflastert, Hunderte Briefe aus aller Welt stapeln sich jährlich im Postamt von Verona mit der simplen Adresse „Julias Haus“.
Neben dem berühmten Balkon hat Verona ein zweites Bauwerk zu bieten, das ebenfalls Hunderttausende pro Jahr in die Stadt südöstlich des Gardasees lockt: die Arena, nach dem Kolosseum in Rom und der Arena von Capua das drittgrößte Amphitheater der Welt und, zumindest im Innenraum, weitgehend so geblieben wie es vor zwei Jahrtausenden für Gladiatorenkämpfe und ähnliche Lustbarkeiten errichtet wurde. Heute fasst die Arena rund 20.000 Menschen, und für die jährlichen Opernfestspiele sind sie ausgebucht.
Das Festspielfieber steigt im Juni, und bis Ende August werden jeden Abend die letzten Panini mit Mortadella belegt, der Rotwein in Pappbecher gegossen, die Sitzkissen zurechtgerückt. Über der Arena fliegen die Schwalben und die ersten Fledermäuse, unten wird die Bühnenbeleuchtung eingeschaltet und die kleinen Lampen an den Notenständern werden angeknipst. Der Dirigent geht an seinen Platz - und dann weicht die Volksfeststimmung einer andächtigen Stille und der Zauber der Musik füllt das antike Amphitheater.
Zahlreiche Weltstars, von Maria Callas bis Mario del Monaco, sind hier bereits aufgetreten, Regie-Giganten wie Franco Zeffirelli sorgen bis heute für prunkvolle Spektakel auf der gewaltigen Freilichtbühne, Placido Domingo singt spanische Zigeunerweisen und schwingt hier auch gerne den Taktstock. Mit weit über 500 Aufführungen in der Geschichte der Arena  ist Verdis Oper Aida der Publikumsliebling  und darf in kaum einem Sommer fehlen.

Marco Polo Insider-Tipps

Wer wohnen will wie die Bühnenstars, der logiert im „Due Torri“, ein historischer Palazzo aus dem 14. Jahrhundert und mit fünf Sternen das erste Haus in Verona. Goethe, Mozart und Heinrich Heine wohnten schon in einem der 80 Zimmer und acht Suiten. Auch Placido Domingo bezieht regelmäßig mit seiner Familie im herrschaftlichen Haus neben der Kirche Santa Anastasia Quartier, nur einen Steinwurf vom berühmten Julia-Balkon entfernt.

Das Top-Angebot der Deutschen Bahn

Von München nach Verona kommen Sie bis zu fünf Mal täglich in knapp fünf Stunden über den Brenner ohne Stau und Maut. Mit dem Sparpreis oder den BahnCard Rabatten auf den Flexpreis fahren Sie immer günstig. Schon ab 39 Euro, solange der Vorrat reicht. Innerhalb Veronas können Sie dann alles auf eine Karte setzen, nämlich auf die Verona Card. Mit ihr können Sie entweder einen Tag (18 Euro) oder zwei Tage (22 Euro) durch die ganze Stadt reisen und die wichtigsten Sehenswürdigkeiten Veronas besichtigen, inklusive ermäßigtem Eintritt.

Weitere Informationen zu Bahnangeboten finden Sie unter www.bahn.de/italien.

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16. Basel

Basel gibt es eigentlich zweimal. Denn durch die Stadt fließt der Rhein und teilt sie in Großbasel (linksrheinisch) und Kleinbasel (rechtsrheinisch). Jede Hälfte hat ihren eigenen Stil und ihr eigenes Lebensgefühl. Basel ist eine europäische Metropole im besten Sinn, denn hier treffen drei Länder zusammen. Man kann problemlos in Frankreich frühstücken, in der Schweiz „Zmettag“ und in Deutschland zu Abend essen – alles ist dicht beieinander.
Ein Stopp in Basel lohnt sich immer, denn die drittgrößte Metropole der Schweiz gilt als Kulturhauptstadt des Landes und hat mit 40 Museen die höchste Museumsdichte. Dazu gehören Schwergewichte wie das Kunstmuseum Basel (eine der ältesten öffentlichen Kunstsammlungen und die weltweit größte Holbein-Sammlung) mit seinem gerade eröffneten spektakulären Neubau der jungen Baseler Architekten Christ & Gantenbein, die Fondation Beyeler (vom italienischen Architekten Renzo Piano entworfen), das Museum der Kulturen (eine der größten Sammlungen ihrer Art in Europa) und das Museum des Eisenplastikers Jean Tinguely (die verglaste Halle wurde vom Tessiner Architekten Mario Botta entworfen). Die Art Basel im Juni jedes Jahres gilt als wichtige Weltmesse. Das Sinfonieorchester und das Kammerorchester haben beide hier ihre Heimat, genauso wie das Musical Theater mit internationalen Produktionen.
Einmal im Jahr verliert die Kulturstadt allerdings komplett den Verstand, und auch das ist eine Reise wert. An den „drey scheenschte Dääg“ wie die Basler ihre dreitägige Fasnacht nennen, sind 20.000 aktive Fasnächtler wild kostümiert und mit viel Musik unterwegs.
Alles beginnt mit dem Morgenstreich, wenn um vier Uhr früh verkleidete Trommler und Piccolospieler mit kleinen Kopflaternen durch die verdunkelte Innenstadt marschieren. Zusammen mit 200 großen Laternen, die die Themen der jeweiligen Fasnacht vorstellen, wabert ein mystisches Lichtermeer durch die dunklen Straßen und Gassen. In diesem Jahr startet die Fasnacht mit dem Morgenstreich am 6. März.

Marco Polo Insider-Tipps

Bei einem Spaziergang durch die Altstadt, vorbei an kleinen Boutiquen, antiken Bücherläden, aber auch Geschäften moderner Designer, lohnt sich ein Abstecher ins "Läckerli Huus", um den traditionellen Basler Honigkuchen zu probieren.

Das Top-Angebot der Deutschen Bahn

Die Deutsche Bahn fährt mehrmals täglich aus vielen Städten Deutschlands mit dem ICE direkt nach Basel. So erreichen Sie Basel von Hamburg oder Berlin über Göttingen, Frankfurt, Mannheim und Karlsruhe. Mit dem Sparpreis Europa ab 39 Euro, aus grenznahen Regionen sogar schon ab 19 Euro. Weitere Informationen finden Sie unter www.bahn.de/schweizreisen.

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17. Amsterdam

Amsterdam ist kosmopolitisch wie keine zweite Stadt in Europa, 140 Nationalitäten leben in der Grachtenstadt und sorgen für Individualität und ein buntes Miteinander. Das Zentrum steht komplett unter Denkmalschutz und ist doch frei von jedem musealen Muff. Stattdessen herrscht in den alten Gassen eine multikulturelle Energie, wie man sie sonst nur noch in New York erlebt.
Karibische Märkte, muslimische Metzgereien, indonesische Gewürzläden und holländische Käsetheken liegen Tür an Tür, schließlich ist jeder vierte Einwohner ein Einwanderer. Und trotzdem bleibt das Chaos überschaubar, denn mit 750.000 Einwohnern ist die Stadt an der Amstel eine der kleinsten Metropolen der Welt. In dem romantischen Ensemble aus Booten, Bäumen und Backsteinhäusern findet man sich schnell zurecht.
Amsterdams Reichtum kam immer übers Wasser, und bis heute sind die Grachten das eigentliche Wahrzeichen der Stadt. Für einen ersten Bummel bietet sich die prächtigste unter ihnen an, die Herengracht mit ihren stolzen Bürgerhäusern – die schönen Giebel sind leicht nach vorne geneigt damit man die Möbel ohne Blessuren per Flaschenzug durch die Fenster bugsieren kann, die Treppen im Innern waren dafür schon immer viel zu schmal.
Die Bewohner Amsterdams sind Kultur-Maniacs, statistisch geht jeder von ihnen achtmal im Monat in Oper, Theater oder ins Konzert, besucht Ausstellungen, eines der über 50 Museen oder eine Performance der Subkultur. Entsprechend gigantisch ist das Angebot und jeden Abend kann man unter 40 Veranstaltungen wählen, von mainstream bis alternativ, von klassisch bis schräg und schrill.
Danach ist es Zeit für einen Drink, zum Beispiel in der Twenty Third Bar im 23. Stock des Hotels Okura, die gerade wieder zur besten Cocktailbar der Niederlande gewählt wurde. Trotzdem ruiniert der Besuch nicht die Reisekasse: Champagner gibt es glasweise und die Gourmet-Häppchen sind bezahlbar, obwohl sie aus dem Sternerestaurant Ciel Bleu nebenan geliefert werden.

Marco Polo Insider-Tipps

Manchmal hat man Glück und sieht in irgendeiner Gracht ein Kranenboot, das rostige Räder aus dem Wasser hievt. Denn die Amsterdamer versenken ihre fahruntauglichen Räder gerne in den städtischen Kanälen. Das ist zwar nicht legal, aber niemand regt sich wirklich darüber auf. Auch nicht die Stadtverwaltung, sie lässt die abgewrackten „fietsen“ regelmäßig herausfischen.

Das Top-Angebot der Deutschen Bahn

Ab 39 Euro reisen Sie komfortabel und bequem im ICE bis zu siebenmal täglich von Frankfurt schon in weniger als 4 Stunden nach Amsterdam, ab Köln dauert die Fahrt nur knapp 2 3/4 Stunden.

Tipp: Mit allen über www.bahn.de ausgedruckten Online-Tickets zum Sparpreis Europa nach Amsterdam kann der Passagier an zwei Grachtenfahrten im Canal Bus teilnehmen. Hierfür müssen Sie einfach Ihr Sparpreis Europa-Online-Ticket und den ausgedruckten Voucher, den Sie hier finden, im Canal Bus-Verkaufsbüro an der Informationsstelle für Touristen gegenüber Amsterdam Centraal vorzeigen. Weitere Informationen zu Bahnangeboten finden Sie unter www.bahn.de.

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18. Salzburg

Jeder kennt sie, die prächtige Silhouette der Mozart-Stadt, mit dem barocken Dom über dem Altstadtensemble, mit Franziskaner- und Universitätskirche, alles gekrönt von der Festung Hohensalzburg. So berühmt wie sie ist, lebt die Stadt genaugenommen  im permanenten Belagerungszustand. Sieben bis acht Millionen Gäste besuchen jedes Jahr die Altstadt. Und so ziemlich alle machen ein Selfie vor dem Haus in der Getreidegasse Nummer 9. Hier wurde am 27. Januar 1756 Mozart geboren, der für die Musik so ein universeller Glücksfall ist wie Shakespeare für die Literatur.
Nicht zuletzt dank Mozart wurde Salzburg weltweit zum Synonym für klassische Musik. Mit der Mozartwoche Ende Januar beginnt der alljährliche Festivalreigen, gefolgt von den Oster- und Pfingstfestspielen. Im Juli und August wird die Stadt an der Salzach dann endgültig zum Olymp der internationalen Musik- und Theaterwelt: Megastars der Oper und der Sprechbühne machen die Salzburger Festspiele zum weltweit beachteten Top-Ereignis. Der Domvorplatz erzittert unter den „Jedermann“-Rufen in Hugo von Hofmannsthals gleichnamigem Theaterstück, und das älteste und größte Musik- und Theaterfestival der westlichen Welt beherrscht über Wochen die Schlagzeilen der Feuilletons.
Und das sind nur die Großereignisse. 4.000 Kulturveranstaltungen hat die Stadt übers Jahr zu bieten, und alle sind Unikate, wie man sie nirgendwo sonst erleben kann. Das Salzburger Marionettentheater beispielsweise, mit dem Repertoire eines Opernhauses, oder die Salzburger Schlosskonzerte im historischen Marmorsaal des Schlosses Mirabell, wo schon der kleine Wolfgang Amadée aufspielte.

Marco Polo Insider-Tipps

Das Schloss Mirabell wurde 1606 als echter Liebesbeweis von Erzbischof Wolf Dietrich von Raitenau an Salome Alt, die Mutter seiner 15 Kinder, errichtet. Heute residieren im Schloss Mirabell der Bürgermeister und die Stadtverwaltung. Aber noch immer spielt die Liebe eine große Rolle: Im Marmorsaal, der als schönster Trauungssaal der Welt gilt, finden an manchen Tagen Hochzeiten im Viertelstundentakt statt - die Brautpaare kommen aus der ganzen Welt.

Das Top-Angebot der Deutschen Bahn

Nach Salzburg kommen sie täglich mit 13 Direktverbindungen zum Beispiel ab München, Frankfurt, Münster, Köln, oder Stuttgart – natürlich immer günstig mit dem Sparpreis der Bahn oder den BahnCard Rabatten auf den Flexpreis. Schon ab 19 Euro, solange der Vorrat reicht. Weitere Informationen gibt es unter www.bahn.de/oesterreich.

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19. Kopenhagen

Es war einmal ein Fischerdorf im Norden der Insel Seeland, und weil es einen Hafen hatte, nannten es die Leute Købmandenes Havn, Kaufmannshafen. So beginnt vor mehr als 1000 Jahren die Geschichte Kopenhagens. Heute ist Dänemarks Hauptstadt das wirtschaftliche, kulturelle und politische Zentrum des Landes, bekannt durch den Sitz des Königshauses, die prachtvolle Architektur und die „hyggelige“, mediterran entspannte Lebensart.
Und Kopenhagen ist hip. Die Einkommen sind nach Zürich die höchsten in Europa. Monat für Monat zählt die Stadt tausend Einwohner mehr, denn Kopenhagen zieht Menschen an, die gut verdienen und gut leben wollen. Und die Stadt zeigt, wie eine Metropole trotz Platzmangel und knapper werdenden Ressourcen Erfolgsgeschichte schreibt. Das jüngste Projekt: Im Jahr 2020 will Kopenhagen als erste Hauptstadt der Welt klimaneutral sein. Dafür werden Wohnungen saniert, Büros mit Meerwasser gekühlt und Vorzeigequartiere gebaut.
Dass schon heute fast jeder zweite Einwohner zu jeder Jahreszeit mit dem Rad zur Schule, zum Einkaufen, an die Uni und zu Freunden fährt, gehört dazu und ist die Folge ökologischer Stadtplanung: Fahrradfahren ist Kult in Kopenhagen. Übrigens ganz ohne Stress und Aggressivität, und auch nicht im hautengen Tour-de-France-Outfit. Hier düsen schick gestylte Leute rücksichtsvoll und mit meist gut gefülltem Lastenkorb vor der Lenkstange durch die Stadt.
Im Herzen von Kopenhagen liegen die Top-Sehenswürdigkeiten nahe beieinander: der märchenhafte Vergnügungspark Tivoli, Schloss Amalienborg, die Residenz von Königin Margarethe II, die zentrale Fußgängerzone Strøget, und die Statue der Kleinen Meerjungfrau, das bekannteste Wahrzeichen der Stadt. Die kleine Bronzestatue sitzt auf einem Findling nahe der Uferpromenade, sie hat ihr Vorbild in dem Märchen des dänischen Autors Hans Christian Andersen.
Mit ihrem maritimen Flair am Øresund, mit den malerischen Häusern am Nyhavn-Kanal, mit weitläufigen Parks, zahllosen Cafés und den besten Restaurants (das Noma in der Strandgade hält schon seit Jahren den Platz unter den zehn besten Restaurants Europas) gilt die dänische Hauptstadt als besonders „hyggelig“, was Lebensqualität im weitesten Sinn meint, aber auch gemütlich und geborgen bedeutet – auch als Besucher fühlt man sich schnell wohl und willkommen. 

Marco Polo Insider-Tipps

Den schönsten Rundumblick auf Kopenhagen hat man vom Runden Turm mitten im Stadtzentrum. Dafür darf man einen echten Renaissance-Wendelgang ganz ohne Treppen hinauf spazieren. Früher fuhren sogar vierspännige Kutschen auf den Turm, der auch in Andersens Märchen eine Rolle spielt. 209 Meter sind zu überwinden, dann steht man auf einem Aussichtsrondell und hat freien Blick auf die Altstadt.

 

Das Top-Angebot der Deutschen Bahn

Die Bahn bringt Sie mehrmals täglich mit dem Zug nach Kopenhagen. Von Hamburg nach Kopenhagen sind es knapp 5 Stunden – inklusive einer Fährfahrt über den Fehmarnbelt. Mit dem Sparpreis Europa reisen Sie bereits auf 39 Euro; auf kurzen Strecken, z.B. von Hamburg nach Kopenhagen ab 29 Euro. Weitere Informationen zu Bahnangeboten finden Sie unter www.bahn.de/daenemark.

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20. Straßburg

Den vielleicht schönsten Blick über das Stadtpanorama von Straßburg schuf ein Baumeister des Militärs. Nach den Plänen von Sébastien Le Prestre de Vauban wurde Ende des 17. Jahrhunderts der Barrange Vauban gebaut, ein Stauwehr aus 13 Bögen, das im Fall eines Angriffs die Ebene südlich der Stadt überfluten sollte (wie es im Krieg 1870/71 auch geschah). Auf diesem Stauwehr wurde später eine großzügige Dachterrasse gebaut, von der heute der Blick über die Pont Couverts (drei malerische, kopfsteingepflasterte Brücken) bis zum Münsterturm schweifen kann – ganz ohne Eintritt.
Straßburg und das Elsass waren lange Zeit Zankapfel der beiden Rhein-Anlieger-Staaten Deutschland und Frankreich. Straßburg wurde 1870 von deutschen Truppen belagert, großflächig zerstört und als Hauptstadt des Reichslandes Elsaß-Lothringen wieder deutsch. 1918 ging es am Ende des Ersten Weltkrieges zurück an Frankreich und wurde von 1940 bis 1944 letztmalig wieder deutsch. Seit 1949 sitzt der Europarat hier, und heute steht die Stadt – mit einer Fußgängerbrücke über die Rhein-Grenze ins benachbarte deutsche Städtchen Kehl - für eine multikulturelle Gesellschaft.
Große Teile der Innenstadt, speziell rund um die Kathedrale, sind Fußgängerzonen, eine Idylle mit bunten Fachwerkfassaden und rustikaler Gemütlichkeit in den Weinstuben. Seit Jahrhunderten ist die größte Attraktion für alle Besucher das Münster mit seinen Figurenportalen und Fensterrosen, mit der gigantischen Orgel und der filigran wie ein Spitzentuch gemeißelten Kanzel. 329 Stufen führen auf die Plattform in 66 Metern Höhe mit Turmblick über die Stadt.
Erste Adresse für Gourmets ist das Schlaraffenland der Rue des Orfèvres nördlich der Kathedrale, wo deftige Wurstwaren und aromatische Käselaibe in den Schaufenstern liegen, und wo man die Spezialität foie gras bereits seit 1852 in allen Variationen herstellt, in der Boutique du Gourmet auch semi-conservé zum Mitnehmen. Auch die Straßburger Institution Naegel hat hier ihren Sitz, gleich zu erkennen an der Warteschlange jener, die für Obst- und Schokotörtchen, für Croissants und Brioches, aber auch für Sandwiches und Quiches anstehen.  

Marco Polo Insider-Tipps

Das Musée d’Art Moderne et Contemporain gilt als Glanzlicht der Straßburger Museumsszene und ist eines der ehrgeizigsten Museumsprojekte Frankreichs in der jüngeren Zeit mit moderner Kunst von Picasso bis Baselitz. Von der Dachterrasse des Museumscafés hat man einen genialen Blick auf Ponts Couverts und Kathedrale.

Weitere Informationen zu Bahnangeboten finden Sie unter www.bahn.de/suedfrankreich.

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21. Innsbruck

„Nutze jeden Augenblick, lass keinen Tanz im Leben aus, mitnehmen kannst Du nichts.“ Dieser Aufruf steht angeblich auf dem Spruchband des Reliefs des berühmten Goldenen Dachls in der Innsbrucker Altstadt. Wissen tut das niemand ganz genau, denn der Schriftzug konnte bis heute nicht komplett entziffert werden, eines von vielen Geheimnissen, die sich um das Wahrzeichen Innsbrucks ranken.
Was man weiß ist, dass dieser Dachvorsprung einst als das Zentrum Europas galt, und dass er von 2657 feuervergoldeten Kupferschindeln geschmückt wird, die alle noch im Originalzustand erhalten sind. Fertig gestellt wurde das Werk etwa im Jahr 1500, Auftraggeber war Kaiser Maximilian I., der mit seinen Getreuen in diesem Prunkerker den Volksfesten auf dem Stadtplatz zusah. Nicht weit davon ragt in der Maria-Theresien-Straße die Annasäule in den Himmel, und auch die Innbrücke, die der Stadt ihren Namen gab, ist nur wenige Schritte entfernt.
Damit wären die populärsten Hotspots der Stadt benannt, und wer mag, kann die ehemalige kaiserliche Hofburg besichtigen und jedes der prächtigen Bürgerhäuser, der Renaissance-, Barock- und Rokokobauten samt ihren mit Putten und Ornamenten geschmückten Stuckfassaden studieren. Oder man lässt sich ganz einfach treiben und genießt die Schönheit in den Altstadtgassen. Und nicht vergessen die Augen ab und an auf den Hintergrund zu fokussieren, denn die Stadt liegt mitten in der rauen Tiroler Bergwelt, die mit ihren Gipfeln eine prächtige Kulisse abgibt. 

Marco Polo Insider-Tipps

Mit der Hungerburgbahn gelangt man direkt von der Altstadt in nur acht Minuten auf die Hungerburg. Von dort geht die Fahrt mit der Seegrubenbahn auf die 1905m hohe Seegrube mit Panorama-Restaurant und sagenhafter Aussicht.

Das Top-Angebot der Deutschen Bahn

Nach Innsbruck geht's  mit 7 Direktverbindungen pro Tag ab München, Frankfurt, Münster, Köln oder Stuttgart. Mit dem Sparpreis oder den BahnCard Rabatten auf den Flexpreis reisen Sie immer günstig. Schon ab 19 Euro, solange der Vorrat reicht. Mehr Informationen finden Sie unter www.bahn.de/tirol.

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22. Brüssel

Brüssel gilt als Verwaltungsmetropole Europas, als Business-Stadt. In Brüssel hat man zu tun, und das erledigt man so schnell als möglich. Das begleitende Pflichtprogramm: Einmal quer über die Grand Place mit dem prachtvollen Rathaus, ein paar Schritte weiter zum Wahrzeichen Manneken Pis, vielleicht noch fix zum Atomium, und am Flughafen eine Schachtel Godiva gekauft, die belgischen Pralinen als Mitbringsel.
Was für ein kapitaler Fehler. Brüssel braucht Zeit, und wer nicht nur im gesichtslosen Europaviertel unterwegs ist, sondern sich treiben lässt und sich auch mal verirrt in den vielen verwinkelten alten Gassen, auf den Boulevards und in den Parks, wird die verborgenen Reize von Europas heimlicher Hauptstadt entdecken, den Charme der unzähligen Kneipen und Cafés, die Schätze in den mehr als 70 Museen, die Schönheit der Jugendstil-Straßen in der Oberstadt.
Auch für die herrliche Grand Place mit Rathaus und prächtigen Zunfthäusern braucht es Zeit. Schon im 13. Jahrhundert stand hier eine Tuchhalle, wurden hier Marktstände aufgeschlagen, Turniere abgehalten, Feste gefeiert und per Gerichtsurteil Köpfe abgeschlagen. Die Fassaden der 33 Zunfthäuser mit ihren prachtvoll verzierten Giebeln sind wahre Kunstwerke.
Doch Brüssel ist längst nicht überall so großbürgerlich wie hier, in vielen Stadtvierteln geht es eher babylonisch zu. Über 30 Prozent der rund 1,2 Mio. Einwohner sind Zuwanderer, weitere 20 Prozent sind „Neue Belgier“ genannte Immigrantenkinder mit belgischem Pass. Zusammen mit den „immigrés de luxe“ aus EU- und Nato-Kreisen ergibt das ein wahres Völkergemisch und nicht selten prallen die Gegensätze hart aufeinander. Wer diese Seite der Stadt kennenlernen will, streift durch das Viertel Les Marolles südwestlich des monumentalen Justizpalastes mit schmalen Gassen, steilen Treppenfluchten und winzigen Läden, wo die Wäsche vor den Fenstern hängt und ein eigener Dialekt gesprochen wird, der von vielen Sprachen beeinflusst ist.

Marco Polo Insider-Tipps

Für die beste Schokolade gibt es mehrere Adressen. Auf der Place du Sablon residiert Pierre Marcolini, der Trüffel und Kakaosplitter wie ein Juwelier in Vitrinen ausstellt. Leckereien mit Weltruhm gibt es bei Neuhaus, der seit 1857 das belgische Königshaus beliefert. Er hat ein Geschäft in der Galerie de la Reine, Brüssels ältester überdachter Einkaufspassage.

Das Top-Angebot der Deutschen Bahn

Sechs schnelle ICE-Verbindungen gibt es täglich in die belgische Hauptstadt. Dank Hochgeschwindigkeit beträgt die Fahrzeit ab Köln in 1:43 Stunden, ab Frankfurt nur 2:57 Stunden - ohne Umstieg. Ab Köln reisen Sie mit dem Sparpreis Europa Belgien bereits ab 19 Euro und ab Frankfurt ab 39 Euro. Die Schnellste und idealste Verbindung für einen Städtetrip! Aus vielen anderen Städten und Regionen Deutschlands bringt Sie der Zug via Umstieg in Köln oder Frankfurt nach Belgien.

Weitere Informationen zu Bahnangeboten finden Sie unter www.bahn.de.

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23. Lyon

Lyon ist eine Entdeckung. Die Stadt  an den Flüssen Rhône und Saône leuchtet in vielen Farben, lockt mit malerisch vergammelten Altstadtgassen, prachtvollen Plätzen und Feinschmecker-Adressen im Überfluss. Aber das merkt man erst wenn man dort ist. Vorher fällt einem zu Lyon nicht wirklich viel ein. So steht man auf der Place des Terreaux und ist ziemlich perplex. Diese Pracht ringsherum, diese imperialen Bauten, dieser bombastische Brunnen mit den gewaltig sich aufbäumenden Pferden – wie eine Provinzstadt sieht das nicht aus.
Wo der Brunnen steht, so erklärt die Broschüre aus dem Office du Tourisme, ließen die Gallier einst die Schweine weiden, im 17. Jahrhundert legte man hier den Adel unter die Guillotine. Heute trifft sich ganz Lyon rund um das kolossale Bronze-Gespann von Frédéric Auguste Bartholdi, ein Bildhauer, den jedes amerikanische Schulkind kennt, denn er schuf die Freiheitsstatue von New York,  sie war ein Geschenk der Franzosen zum Unabhängigkeitstag.
Wer von dem Bartholdi-Brunnen über die Saônebrücke wandert und das St-Paul Viertel durchstreift, das „Vieux Lyon“, das 1998 von der Unesco zum Weltkulturerbe erklärt wurde, der kommt aus dem Staunen nicht heraus über das Mosaik aus Gassen und Plätzen, Hinterhöfen und Treppenfluchten. Immer wieder öffnen sich Durchgänge, schmale Korridore zwischen den Renaissance-Häusern, Wege, die von Innenhof zu Innenhof führen bis sie irgendwann auf die nächste größere Straße münden.
Am Sonntag geht man an den Quai de la Pêcherie, wo am Ufer der Saône ab 9 Uhr die Bouquinisten ihre Kästen öffnen und Pariser Flair aufkommt, die Brücke Pont Alphonse Juin führt ans andere Ufer zum Kunsthandwerkermarkt. Auf diesem „Marché de la Création“ schlagen sonntags Maler und Schmuckdesigner ihre Verkaufsstände auf. Einen kleinen, feinen und gar nicht teuren Lunch gibt es im Universum der Feinschmecker, „Les Halles de Lyon Paul Bocuse“, wo sich hinter der modernen Fassade mit 58 Delikatessenständen der Gourmet-Himmel auftut.

Marco Polo Insider-Tipps

Laut und lustig geht es in den Bouchons zu, den typischen, rustikalen Kneipen mit ihren rot karierten Tischdecken, die Atmosphäre ist ein bisschen wie im Brauhaus, aber mit Beaujolais. Bestes Beispiel ist das Café Comptoir Abel neben dem Stadttor Voûte d’Ainay, das seit 1928 besteht und die traditionelle lokale Küche hochhält; köstlich: Salade d’écrevisses au pamplemousse (Garnelen mit Pampelmuse).

Weitere Informationen zu Bahnangeboten finden Sie unter www.bahn.de/suedfrankreich.

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24. Danzig

Den prachtvollen Patrizierhäusern und schmuckvollen Giebeln der Bürgerhäuser in der nach 1945 wieder aufgebauten Altstadt sieht man die Vergangenheit als Hansestadt deutlich an, flämische, niederländische und deutsche Einflüsse haben den Baustil geprägt. In allen großen Ostseestädten von Lübeck bis Tallinn findet man die monumentale Backsteingotik, doch in Danzig hinterließ sie besonders imposante Spuren: die großen Kirchen, das Hohe Tor mit dem Stockturm, die Georgshalle, die Stadtmauer.
Und dann die Marienkirche. Mehr als 150 Jahre brauchten die Baumeister bis sie fertig war, und alle Bürger Danzigs sollten darin Zuflucht finden können. Bis heute gilt St. Marien mit der gewaltigen Säulenhalle und den hohen weißen Sterngewölben als größte gotische Backsteinkirche der Welt.
Einer der besten Orte, um das Panorama der Stadt mit ihren engen Straßen, Dächern und Giebeln zu genießen, ist der filigrane Turm des Rechtsstädtischen Rathauses. In dem reich verzierten Renaissance-Gebäude ist auch das Museum für Stadtgeschichte untergebracht mit dem sensationellen großen Ratssaal, der wegen der damastbespannten Wände „Roter Saal“ genannt wird. Allein der bis zur Decke reichende Prunkkamin von 1593 mit dem von zwei Löwen gehaltenen Danziger Wappen lohnt den Besuch.
Im Danziger Stadtteil Wrzeszcz (damals Langfuhr) steht das Geburtshaus des Schriftstellers und Literaturnobelpreisträgers Günter Grass. Der Held seines bekanntesten Romans „Die Blechtrommel“, der kleine große Oskar Mazerath, wächst in Langfuhr auf. Grass ist Ehrenbürger von Danzig, und für die Einwohner ist der Autor fraglos einer der ihren.
Im Hafen von Danzig legen die Schiffe zum Ausflug zur Halbinsel Westerplatte ab; hier fielen am 1. September 1939 die ersten Schüsse des Zweiten Weltkriegs. Idyllisch ist die Schiffsfahrt zur Halbinsel Hel, ein Ostseeparadies mit herrlichen Badestränden und einer kleinen Fischerflotte.
Mit Hügellandschaften, Wäldern und Seen beginnen im Danziger Hinterland die ersten Ausläufer der kaschubischen Seenplatte, die mit mehr als 400 Seen den Masuren Konkurrenz macht.

Marco Polo Insider-Tipps

404 Stufen geht es hinauf auf den Turm der Marienkirche, die grandiose Aussicht lohnt die Mühe. Von dort blickt man nicht nur über die Dächer bis ans Meer, sondern auch direkt hinab in die kopfsteingepflasterte Frauengasse, die als schönste Straße des Rechtstadt-Viertels gilt. Die besten Bernsteinjuweliere wie Baltic Stone zeigen hier ihre Kollektionen.

Das Top-Angebot der Deutschen Bahn

Aus Berlin kommen Sie täglich mit dem Eurocity in die Dreistadt Danzig (Gdańsk), Zoppot (Sopot) und Gdingen (Gdynia) sowie nach Breslau (Wrocław). Von Berlin reisen Sie mit dem Sparpreis der Bahn bereits ab 39 Euro. Nur solange der Vorrat reicht. Weitere Informationen zu Bahnangeboten finden Sie unter www.bahn.de/polen.

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25. Gardasee

Wer jemals von Arco nach Torbole gefahren ist, wird den magischen Moment nicht vergessen, wenn sich plötzlich hinter irgendeiner Biege dieses Bild auftut: Tintenblaues Wasser, zerklüftete Felsen, am Ufer rote Dächer und himmelhohe Zypressen - der Gardasee. So sieht es aus, das Sehnsuchtsbild von Italien, das schon Goethe in seinen Bann schlug.
Wer den größten See Italiens umrunden will, plant am besten einen vollen Tag ein, auch wenn der See nur 52 km lang ist: Zu viele Tunnels (allein auf der Westseite sind es 74), zu viele Abzweigungen, zu viele Aussichtspunkte und Plätze, an denen man sofort und oft für immer bleiben möchte. Am Badestrand mit schattenspendenden Olivenbäumen wie bei Gargnano am Westufer, in Salò wo sich auf der längsten Uferpromenade des Gardasees ein Café ans nächste reiht, immer mit Blick auf  dümpelnde Fischerboote – der Fang kommt am selben Tag auf den Tisch. Oder auf der Piazza Giacomo Matteotti in Bardolino, wo das italienische Leben brodelt.
Wer sich die Fahrerei nicht antun will: Zum Glück schippern öffentliche Fähren über den See. Die längste Linie dauert bis zu fünf Stunden, beginnt in Riva und verläuft vom schmalen Nordufer im Zickzack bis nach Desenzano im Süden, wo der  See breit wirkt wie ein Meer. Ganz entspannt erlebt man an der Reling die Landschaft in ihrer ganzen Schönheit aus türkisfarbenem Wasser und mächtigen Bergmassiven, gleichzeitig  mediterran und alpenländisch.
Eines der schönsten Städtchen am See ist Malcésine am Fuße des Monte Baldo am östlichen Nordufer. In den eng gewundenen Gassen der schmucken Altstadt gibt es immer noch ruhige Ecken, und natürlich muss man auf die Scaliger-Burg hinaufsteigen. Wegen der grandiosen Aussicht von hoch oben, die schon Goethe auf seiner „Italienischen Reise“ verzückte.

Marco Polo Insider-Tipps

Tremosine kann mit einer der aufregendsten und aussichtsreichsten Straßen des Gardasees aufwarten. Blickt man vom Ufer hinauf, scheint es fast unmöglich, dass ein Weg bis nach Pieve führt. Einst war die Ortschaft über einen steilen Pfad mit dem Hafen verbunden, sodass die Menschen Holz, Kohle, Öl und Getreide auf ihren Schultern transportieren mussten. Heute kann man auf der Strada della Forra hinauffahren und auf den „Schauderterrassen“, die über den lotrechten Fels ins Nirgendwo hinausragen, über den See schauen.

Das Top-Angebot der Deutschen Bahn

Am Gardasee braucht man kein Auto. Hier sind Sie immer mobil dank Bahnhofshuttle, Bus, Leih-Bike, Segelboot und Surfbrett. Ab München kommen Sie täglich mit fünf Direktverbindungen nach Rovereto für den nördlichen Gardasee, nach Verona für den südlichen Gardasee, alles über den Brenner ohne Stau und Maut. Mit dem Sparpreis oder BahnCard Rabatten auf den Flexpreis reisen Sie immer günstig. Schon ab 39 Euro, solange der Vorrat reicht. Weitere Informationen finde Sie unter www.bahn.de/italien. Alles zur Anschlussmobilität gibt es unter www.gardasee.de

Im Multisport-Center Sailing du Lac in Riva und SurfSegnana in Torbole erhalten  DB-Kunden Rabatte auf Sportangebote (u. a. Kayaks, SUP-Boards, Inline-Skates). Mehr Infos gibt es unter www.sailingdulac.com.

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Kurz erklärt: der Sparpreis Europa

Viele der Städte-Highlights in ganz Europa lassen sich einfach und bequem per Bahn erreichen. Die Sparpreis Europa Angebot der Deutschen Bahn gibt es ab 19 Euro für Fahrten in der 2. Klasse und ab 39 Euro für Fahrten in der 1. Klasse.
Den Sparpreis Europa gibt es für diese Länder bzw. Regionen: Belgien, Dänemark, Italien (u. a. Verona, Bologna, Venedig, Rom und Florenz), Niederlande, Österreich, Polen, Schweiz, Slowakei, Schweden, Tschechien, Frankreich, London mit dem ICE mit Umstieg in den Eurostar via Brüssel. Mit der BahnCard 25 gibt es weitere 25 % Rabatt auf dem deutschen Streckenabschnitt und auf den Flexpreis. Die Tickets sind bis einen Tag vor Abfahrt buchbar, für Reisen in bestimmte Länder, können die Fahrkarten sogar noch am Tag der Reise gekauft werden.

Alle weiteren Informationen finden Sie unter www.bahn.de/sparpreis-europa

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